<iframe src="https://www.googletagmanager.com/ns.html?id=GTM-TT59L2" height="0" width="0" style="display:none;visibility:hidden"></iframe> Wahlfreiheit im Büro funktioniert besser

Wahlfreiheit im Büro funktioniert besser

Gibt man den Mitarbeitern ein Maximum an Einfluss auf ihren Arbeitsplatz, dann erbringen sie bessere Leistungen und sind sie weniger häufig krank. Zu diesem Ergebnis kommen die Untersuchungen für die Doktorarbeit von Dr. ir. Atze Boerstra. Arbeitet der eine gern an einem ruhigen Arbeitsplatz, findet der andere eine dynamische Arbeitsumgebung herrlich. Aber wie bekommen die eigenen Mitarbeiter im Büro eine solche Entscheidungsfreiheit?

Das Tätigkeits-Orientierte Arbeiten (het nieuwe werken) wurde lange Zeit als Heimarbeit interpretiert. Nach Aussage jedoch von Arnold Struik, Concept & Design Director bei Ahrend, ändert sich dies langsam aber sicher: „Das Büro ist ganz hervorragend dazu geeignet, einander zu treffen, zusammen zu arbeiten, zu lernen, Kenntnisse auszutauschen. Innovative und erfolgreiche Unternehmen wie Google glauben heilig daran. Das Kunststück ist dann natürlich, Mitarbeiter, anhand der optimalen Einrichtung, bei Tätigkeiten wie Sitzungen abhalten, präsentieren, konzentriert arbeiten oder telefonieren zu unterstützen und ihnen darin Wahlfreiheit sowie persönlichen Komfort zu bieten.

Persönlicher Komfort 

Persönlicher Komfort kann auf verschiedene Weise geboten werden – beispielsweise anhand des persönlichen Klima-Arbeitsplatzes. Struik sagt dazu: „Man muss sich dabei einen Schreibtisch vorstellen, auf den man sein Smartphone legt. Auf der Grundlage der persönlichen Präferenzen, die in einer App festgelegt sind, wird der Arbeitsplatz automatisch personalisiert: die optimale Arbeitshöhe zum Sitzen und Stehen, die Temperatur der Schreibtischoberfläche, die richtige Beleuchtung und persönliche Ventilation. Oder nehmen Sie die Flexbox – eine flexible Box, anhand derer man einen Raum im Raum schafft. Die Flexbox kann überall als komfortabler Ort aufgestellt werden, wo in aller Ruhe und Abgeschiedenheit gearbeitet oder telefoniert werden kann.”

Investition amortisiert sich

Wenn Mitarbeiter selbst die Temperatur oder Ventilation ihres persönlichen Arbeitsplatzes regeln können, ergibt sich daraus, dass sie vier bis fünf Prozent produktiver und weniger häufig krank sind. So lautet das Fazit von Dr. ir. Atze Boerstra von der TU Eindhoven, Niederlande, in seiner Doktorarbeit zum Thema „Persoonlijke beïnvloeding van het binnenklimaat in kantoren” (Persönliche Beeinflussung des Innenklimas in Büros). Boerstra sagt dazu: „Dabei handelt es sich um eine Investition, die sich amortisiert, wenn man sich die Vorteile, die sie bringt, anschaut.

Bessere Ideen und Leistungen

„Auch für die Verwaltung des Gebäudes ist dies eine Lösung. Nicht der gesamte Raum braucht auf dieselbe Weise geheizt oder beleuchtet zu werden, wodurch beträchtlich Einsparungen bei den Energie- und Wartungskosten erzielt werden“, ergänzt Struik. Alle innovativen Lösungen haben Eines gemeinsam: Sie sind intelligent UND gesundheitsfördernd. Struik fügt hinzu: „Unser Ziel ist es, Organisationen darin zu unterstützen, dass sich ihre Mitarbeiter in ihrer Arbeitsumgebung noch wohler fühlen. Dies führt zu besseren Ideen und Leistungen, einem niedrigeren Krankenstand und einer höheren Produktivität.“