Einkaufswagen
Samara Pacini | Global Tender Manager
2024 zog Samara Pacini von São Paulo nach Amsterdam. Als Global Tender Manager bei Ahrend ist sie die zentrale Ansprechpartnerin für internationale Ausschreibungsprozesse. Samara spricht über ihre anspruchsvolle Rolle, die Bedeutung von kreativem Denken und ihre Erfahrungen beim Arbeiten im Ausland.
Wie sind Sie zu Ahrend gekommen?
Ich finde, die Welt ist zu groß, um sein ganzes Leben nur in einem einzigen Land zu leben und zu arbeiten. Ich komme aus Brasilien – einem so großen Land, dass es sich manchmal ein wenig vom Rest der Welt abgeschnitten anfühlt. Schon immer wollte ich entdecken, was jenseits seiner Grenzen liegt.
Mein Mann stammt aus Costa Rica und erhielt ein Jobangebot in den Niederlanden. Ehrlich gesagt hatte ich mir über die Niederlande nie viele Gedanken gemacht, aber sie haben sich als eine sehr positive Überraschung erwiesen. Kurz darauf wurde auch bei Ahrend eine Stelle frei. Da ich bereits in Brasilien in derselben Branche gearbeitet hatte, fühlte es sich wie die richtige Gelegenheit an.
‘Ich finde, die Welt ist zu groß, um sein ganzes Leben nur in einem einzigen Land zu leben und zu arbeiten.’
Sie sind Global Tender Manager. Was genau gehört zu Ihrer Aufgabe?
Gemeinsam mit meinem Team unterstütze ich die Account Manager von Ahrend weltweit bei Ausschreibungsprozessen. Wir übernehmen die Gesamtverantwortung für den Prozess: Wir kennen alle Details des Ausschreibungsverfahrens und sorgen dafür, dass die Anforderungen unserer Kunden in überzeugende und konsistente Angebote übersetzt werden.
Über die klassischen Aufgaben hinaus legen wir großen Wert darauf, kreativ zu denken, neue Wege zu gehen und unsere Kunden positiv zu überraschen. Darüber hinaus fungieren wir als zentrale Schnittstelle zwischen allen internen und externen Beteiligten.
Es klingt, als passe Ihre Rolle perfekt zu den internationalen Ambitionen von Ahrend.
Absolut! Wir verfügen über mehr als 20 Standorte auf vier Kontinenten. Bevor ich die Abteilung Global Tenders aufgebaut habe, mussten die Account Manager in all diesen Ländern die einzelnen Prozesse selbst koordinieren. Das war neben der Betreuung ihrer bestehenden Kunden eine große Herausforderung. Mit unserem strukturierten, globalen Ansatz für Ausschreibungen wissen wir genau, wie die Kommunikationswege funktionieren. Dadurch entlasten wir die Account Manager erheblich, sodass sie sich auf ihre Kernaufgaben konzentrieren können.
Können Sie ein Beispiel für eine Ausschreibung nennen, bei der Ihr Team den Unterschied gemacht hat?
Ein gutes Beispiel ist eine große Ausschreibung in den USA, die wir gewonnen haben und bei der die Reduzierung der CO₂-Emissionen eine zentrale Rolle spielte. Da wir weder über ein Werk noch über eine physische Präsenz in den USA verfügen, hatten wir zunächst einen Nachteil. Gemeinsam mit den Teams aus Logistik und Nachhaltigkeit konnte das Tender-Team jedoch nachweisen, dass der Transport unserer leichteren und langlebigeren Produkte aus den Niederlanden geringere CO₂-Emissionen verursacht als der Straßentransport unserer Wettbewerber innerhalb der USA.
Was macht die Arbeit bei Ahrend für Sie so besonders?
Unternehmen bestehen aus Menschen – und ich bin sehr glücklich mit den Menschen, die mich hier umgeben. Ich fühle mich bei Ahrend unterstützt und willkommen. Als ich im Amsterdamer Büro anfing, war ich die erste internationale Mitarbeiterin. Meine Abteilung gab es damals noch nicht, und ich sprach die Sprache nicht.
Inzwischen arbeite ich in einem großartigen internationalen Team. Wir tauschen uns regelmäßig über unsere unterschiedlichen Kulturen aus und nehmen uns mittags sogar Zeit, gemeinsam mit unseren niederländischen Kolleginnen und Kollegen Niederländisch zu lernen. Natürlich findet ein Großteil der Kommunikation bei Ahrend nach wie vor auf Niederländisch statt, was mir viele Gelegenheiten bietet, die Sprache zu üben. In Besprechungen wechselt jedoch jeder ganz selbstverständlich ins Englische, sobald ich dabei bin.
Sie haben einen anspruchsvollen Job. Wie tanken Sie neue Energie?
Das ist tatsächlich eine Herausforderung. Seit letztem Juli haben wir eine kleine Tochter, und ich finde den „Mama-Job“ ziemlich anspruchsvoll. Manchmal habe ich sogar das Gefühl, dass ich mich bei der Arbeit entspannen kann. Ich mag den Druck und das Adrenalin, die ein anspruchsvoller Job mit sich bringt.
Wenn wir einmal etwas Zeit für uns haben und einen Babysitter organisieren können, gehen mein Mann und ich gerne in der Stadt essen, machen Hand in Hand einen Spaziergang nach einem schönen Tag oder genießen einfach die Sonne und tun einmal gar nichts – sofern sie sich überhaupt zeigt!
Lernen Sie die Menschen hinter der Marke kennen
Entdecken Sie authentische Geschichten und Einblicke von dem engagierten Team, das die Zukunft von Ahrend gestaltet.
Mitarbeitergeschichten lesen